Film Therapy FILM CLUB – Eltern: CLUB ZERO
Termine

Therapeut:innen-Gespräch mit Nicolas Urschitz
In dieser Session werden die Themen Manipulation und Essstörungen besprochen.
Der Film zeigt, wie Kontrolle und ideologische Überzeugungen subtil wirken können. Im Fokus steht, wie Eltern Warnsignale erkennen und Gespräche über Autonomie, Körperbilder und Einfluss führen können.
In dieser Session werden die Themen Manipulation und Essstörungen besprochen.
Der Film zeigt, wie Kontrolle und ideologische Überzeugungen subtil wirken können. Im Fokus steht, wie Eltern Warnsignale erkennen und Gespräche über Autonomie, Körperbilder und Einfluss führen können.
Miss Novak wird an eine internationale Eliteschule
geholt: Die Direktorin weiß, sie muss hier das Neueste vom Neuen anbieten. Die Eltern der Jugendlichen zahlen immerhin sehr
viel Geld für diesen „Talent Campus“. Eine Gruppe von Schüler*innen lernt bei Miss Novak die Regeln der „Bewussten Ernährung“.
Die Eltern unterstützen den Unterricht– sollen nicht gerade die Kinder, die im Reichtum aufwachsen, über Konsumkritik Bescheid
wissen? Miss Novak gibt den Schüler*innen mit ihrer sanften, kümmernden, aber sehr bestimmten Art das trügerische Gefühl,
ihre Entscheidung, auf das Essen zunehmend zu verzichten, aus eigenem Antrieb getroffen zu haben. Sie sehen sich als verschworene
Gemeinschaft und empfinden die Nahrungsaufnahme als verzichtbaren Ballast auf dem Weg in eine bessere Welt. Schule und Eltern
haben da schon längst den Zeitpunkt übersehen, an dem sie noch Einfluss auf ihre Kinder gehabt hätten.
Der Film Therapy FILM CLUB ist ein Angebot für die junge Generation, aber auch für deren Lehrer:innen
und (in getrennten Screenings) Eltern, sich in einer Auseinandersetzung mit europäischen Filmen spezifischen Themen und Problemen,
die gerade junge Menschen besonders beschäftigen und herausfordern, anzunähern und konstruktiv mit Expert:innen zu besprechen.
Nicolas Urschitz engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der psychosozialen
Unterstützung und Begleitung. Durch seine Arbeit als psychosozialer Betreuer sammelte er umfassende praktische Erfahrungen
in der Arbeit mit Menschen in diversen herausfordernden Lebenslagen, insbesondere auch in der Jugendarbeit. In seiner Arbeit
ist es ihm ein besonderes Anliegen, individuelle Lebensrealitäten zu verstehen, differenzierte Perspektiven einzunehmen und
Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Ressourcen und Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken und zu stärken. Er absolviert
das Fachspezifikum für Psychoanalyse, engagiert sich über den Verein Matchmaker - Sports Integration für die sportliche Integration
von Jugendlichen mit Integrationsbedarf und ist auch privat ein großer Kino- und Filmfan.






