Cinema Next - Junger Film aus Österreich

Die seit 2011 bestehende Nachwuchsförderinitiative Cinema Next - Junger Film aus Österreich veranstaltet im Top Kino regelmäßig Screenings mit aktuellen Filmen junger Filmtalente! Die Screenings finden (meist) bei freiem Eintritt statt und werden von Gesprächen mit den anwesenden Filmteams begleitet.

Neben den Filmvorführungen setzt sich die Initiative für die Anliegen der nachrückenden Filmgeneration ein, gestaltet Diskussionsformate, porträtiert auf ihrer Webseite viel versprechende Filmemacher*innen, zeigt Vorfilme in den Kinos oder lässt junge Filmemacher*innen in Instagram-Takeovers aus ihrem Arbeitsleben berichten.

Mehr Informationen zu Cinema Next: www.cinemanext.at
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Cinema Next: DIGITAL DIARIES

AT, 2022
45 min., OV
Die Idee des filmischen Tagebuchs hat Tradition. Sie reicht schon zurück zu Figuren wie Jonas Mekas und Anne Charlotte Robertson. Mit immer kleineren, billigeren Digitalkameras ergeben sich im 21. Jahrhundert neue Möglichkeiten für das Genre. Während wir mit dem filmischen Tagebuch oftmals Elemente wie ein Voice-Over oder eine Art literarische Qualität in Verbindung bringen, funktionieren die hier präsentierten Filme in der Hinsicht anders: Sie verzichten auf erklärende und reflektierende Stimmen aus dem Off. Die Reflexion über das Gesehene und Gefilmte findet schon in der Montage statt. Manche dieser Filme sind dabei wie ein einzelner Tagebucheintrag, andere wie Passagen und Auszüge aus einem Tagebuch. Was für Filme entstehen dabei? Es sind unmittelbare, direkte, persönliche Filme.

CINEMA NEXT: ANNA SPANLANG & FRIENDS

AT OV
Für ihren Diplomfilm CEREAL / Soy Claudia, soy Esther y soy Teresa. Soy Ingrid, soy Fabiola y soy Valeria. (2021) erhielt sie 2021 den Preis der Kunsthalle Wien, im Frühjahr 2022 folgte der Diagonale-Preis für den „Besten innovativen Film“. Auszeichnungen, die – wie die Künstlerin und Filmemacherin selbst sagt – unerwartet kamen. Wer Anna Spanlang und ihre Arbeiten kennt, dürfte über diese verdienten Würdigungen allerdings nicht allzu überrascht sein, denn neben eigenen Regiearbeiten, etwa den zum Teil prämierten Musikvideos, die sie mit dem Wiener Duo KLITCLIQUE realisierte, macht Anna sich seit über zehn Jahren in mannigfaltigen Bereichen und Positionen des Kunst- und Kulturbetriebs einen Namen: als Kamerafrau und -assistentin, als Produktions- und Regieassistentin, als Kuratorin und Vermittlerin, als künstlerische Leiterin der YOUKI oder als Projektkoordinatorin der FC Gloria Filmpreise.

Cinema Next präsentiert: Casting Tapes

Im Kontext der Veröffentlichung eines Interviews mit drei Jungschauspieler*innen auf www.cinemanext.at zeigt Cinema Next in diesem Filmprogramm drei Filme über die Schauspielerei. In „Casting Tapes“ von Ulrike Putzer und Matthias van Baaren schauen wir einem Casting für einen Spielfilm zu: Gesucht wird eine Jungschauspielerin für die Rolle einer erfolglosen, finanziell abhängigen Jungschauspielerin. In „Seite 5“ von Martin Weiss ist der Schauspieler schon gefunden, aber bei den Proben beginnen auf Seite 5 des Drehbuchs die Schwierigkeiten. Und in „Triumph des Schauspielers“ von Daniel Holzberg möchte der deutsch-türkische Schauspieler mal nicht als arabischer Terrorist gecastet werden, sondern will sich auch mal als Bösewicht der anderen Seite beweisen: als Nazi. Ob ihm dieses Casting gelingt?

BRAVÖ Hits - Musikvideo Highlights 2021

AT, 2021
90 min., OV
Cinema Next – Junger Film aus Österreich präsentiert gemeinsam mit FM4 Soundpark: die BRAVÖ HITS 2021! Die beliebte Musikvideo-Jahresschau beweist, wie gut Musik und junger Film aus Österreich sein können und dass Musikvideos unbedingt auch ins Kino gehören. Ein bunter Abend mit feinster heimischer Musik, besten Videos und vielen Gästen. Projektor einschalten, Tonanlage aufdrehen und die MuVi-Show kann beginnen!
Kurzfilmprogramm

CINEMA NEXT SPECIAL: Selfies

YouTube, Instagram, Selfies… Die private, aber öffentlich ausgestellte Inszenierung des Ichs läßt sich wunderbar in die Filmkunst übersetzen. Vier Filmkünstlerinnen interpretieren den Akt des Sich-Filmens oder Sich-Filmen-Lassens auf unterschiedliche Weise: Luz Olivares Capelle spielt mit allen Gesten und Formen des zur Schau gestellten Ichs. Sybille Bauer beobachtet den Prozess dieser Zur-Schau-Stellung, des „Selfie"-Machens. Dina Bukvas Filme erzählen ihre eigene Insta-Story. Und bei Jessyca R. Hauser wird der Laptop zum "virtuellen Spiegel zur Erprobung, Kontrolle und Korrektur von Selbstdarstellung“ (Diagonale) und das dargestellte Ich löst sich am Ende des Programms im Film " relax|girl|cam #1 rifle" in einer Bilder- und Soundflut selbst auf.

Cinema Next: Ein Abend mit den BKA-Startstipendiat/innen

AT, 2018
120 min., OF
Die Startstipendien für Filmkunst, die jährlich von der BKA-Kunstsektion vergeben werden, ermöglichen jungen Filmschaffenden, durch finanzielle und inhaltliche Unterstützung ihre Ideen heranreifen zu lassen und daraus neue Projekte zu entwickeln.

Eintritt frei! first come, first serve

 

Cinema Next Special: Meine Bilder

Drei Filmemacherinnen wühlen in ihren persönlichen Bild-Archiven: Stefanie Weberhofer holt in "Wellenbande" Super8-Material, das auf dem Dachboden der Familie schlummerte, hervor, lässt dieses auf neu gedrehtes Material treffen und schafft so eine Familienzusammenführung in Filmform.
Kurzfilmprogramm

Cinema Next Special: Taste of Love

AT 54 min., OV
Wie schmeckt die Liebe? Wie fühlt sie sich an? Vier junge Menschen nähern sich dem Gefühl filmisch an: Paul Scheufler macht den kulinarischen Vergleich und sucht auf der bunten Speisekarte nach sinnlichen Verlockungen und Ekstasen. Camila Rhodi und Nika Saravanja suchen keine Analogien, sondern den direkten Weg: im Bett sitzend wird von persönlichen Liebesbeziehungen erzählt. Bei Simon Maria Kubiena wird das Gefühl schmerzvoll, vor allem dann, wenn sich mehrere Menschen eine Liebe teilen. Auch Stefan-Manuel Eggenberger fragt sich: Kann man zwei Menschen zeitgleich lieben? Die Antwort kommt auch hier nicht ohne Blut aus: Nein.
Kurzfilmprogramm

Cinema Next Special: Alterserscheinungen

AT, 2017/2018
62 min., OV
Drei junge Frauen erzählen vom Alltag alter Menschen – ein Alltag, in dem Erinnern und Vergessen nahe beieinanderliegen. Der Kurzspielfilm “Wie du weißt” von Lisa Maria Bickel taucht ein in die Gedankenwelt der demenzkranken Emma. In “Gleichschritt” dokumentiert Marie-Thérèse Zumtobel liebevoll ihre Großeltern und wie sie gemeinsam älter werden. Und im Kurzspielfilm “Alltag” von Rebecca Hirneise schleichen sich in das Leben eines Ehepaars Alterserkrankungen ein.